Spielberichte - TSV Emmering

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Emmering trifft auswärts auf den SV Bruckmühl
Brocken Nummer zwei
Nach dem Eröffnungsspiel gegen Ostermünchen, muss der TSV Emmering nun im zweiten Spiel zu Gast gegen den SV Bruckmühl ran

In großen weißen Lettern auf schwarzem Untergrund hatte sich die  „KREISLIGA“ über den Rücken von Christian Kramlinger gespannt. Aus der  Ferne kaum zu erkennen, weil etliche Schriftgrößen kleiner, war das  Addendum „Aufsteiger“ darunter. Das T-Shirt, das der Emmeringer  Übungsleiter vergangenen Freitagabend angezogen hatte, konnte man  gewissermaßen der gesamten Veranstaltung im Pfarrbachstadion inhaltlich  in diesem Stil überstreifen.
Der feierliche Rahmen der großen Eröffnungsveranstaltung mit  Vertretern (fast) aller Kreisligisten, der vereinshistorische Kontext,  das lang ersehnte Wiedersehen mit dem Patenverein aus Ostermünchen –  fast alles hatte sich zuletzt in Emmering der Überschrift „KREISLIGA“  untergeordnet. So auch die Spielweise beim 0:0 gegen den SVO. Abwartend  und auf Sicherheit bedacht, ganz im Stile eines klassischen Aufsteigers.
Daran wird sich wohl auch heute Abend nichts ändern, wenn die  Grün-Weißen beim SV Bruckmühl zu Gast sind. „Wir werden wieder absolut  die Rolle des Reagierenden einnehmen“, sagt Mittelfeldspieler Alex  Robeis, „weil wir uns auf unsere Stärken besinnen: Konter und  Standards.“
Gerade wenn man es mit dem vermeintlich schwersten Brocken der Liga zu tun bekommt.
Von der Konkurrenz einstimmig zum Meisterschaftsfavoriten erklärt,  wurde das Team von Trainer Georg Mühlhamer seinem Ruf sogleich mit einem  3:0-Auftakterfolg über den SB DJK Rosenheim II gerecht.
„Bruckmühl hat in den letzten vier Jahren immer am Aufstieg  geschnuppert und ist vom Gesamtkonstrukt her nochmal besser als  Ostermünchen“, glaubt Emmerings Pressesprecher Manuel Sedlmaier  allerdings auch, „dass wir mit unserer Leistung vom Freitag mithalten  können.“ Er habe nämlich „überhaupt keine Baustellen“ beim Auftakt in  den eigenen Reihen ausmachen können.
Dass Bruckmühler Einzelkönner wie der Doppeltorschütze Charly Kunze,  jederzeit in der Lage sind, aus dem Nichts Löcher in den Abwehr-Beton zu  sprengen, weiß auch Emmerings Spielgestalter Marinus Riedl: „Wenn wir  nochmal so kämpferisch und diszipliniert auftreten, können wir aber auf  alle Fälle zufrieden sein. Wenn man gleich am Anfang gegen die vier  besten Teams der Liga spielt, muss man eben auf diese Weise schauen,  dass man nicht in einen Strudel nach unten gezogen wird.“
Quelle: www.fussball-vorort.de
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